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Hirsch. M. (Hrsg.) (2000): Psychoanalyse und Arbeit. Psychoanalytische Blätter 14, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen

Die Psychoanalyse hat sich wenig mit dem Bereich der Arbeit beschäftigt, anders als mit dem der Liebe. Die Arbeit beansprucht jedoch einen großen Teil unserer Lebenszeit, und nicht nur das, sie sorgt vor allem für eine Lebenssicherheit durch Identitätsgefühl, durch narzißtische Bestätigung in den Gruppen, in denen man arbeitet, und durch die Strukturierung des Lebens sowohl durch den täglichen Stundenplan als auch die von der Arbeit bestimmten Lebensabschnitte.

In dem Band werden Bereiche wie Arbeit und Identität in den Zeiten der Globalisierung, normative Subjektivierung der Arbeit im Postfordismus, psychosoziale Folgen von Arbeitslosigkeit, Psychoanalyse der Arbeit, von Arbeitsstörungen und Prüfungsangst behandelt.

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